Lebens OartLebens Oart

Der gemeinnützige Verein LEBENSOART verfolgt insbesondere folgende Zwecke:

- Betreuung, Begleitung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien

- Förderung der Beziehungskultur in Familie und Gesellschaft

- Förderung der Beziehung zwischen Mensch und Natur

- Förderung und Vermittlung von Umwelt- und Naturschutz,

- Förderung und Vermittlung von friedlichem Miteinander

 

Wir bieten derzeit Erziehungshilfen für die Kinder- und Jugendhilfe Tirol, Tagesbetreuungen, Teambuildings, Schulprojekte und Ferienlager an. 

Als zentrales Hilfsmittel nutzen wir in unserer Arbeit, wo es geht, natürliche Umgebungen als Erfahrungsräume, weil sie die Voraussetzungen für Lern- und Beziehungsprozesse sehr gut erfüllen. Naturerlebnisse können für sich allein schon eine Veränderung der Werte und Handlungen einer Person bewirken.

Die natürlichen Umgebung senkt unmittelbar Blutdruck und Puls, sowie den Kortisolgehalt im Blut und der Herzrhythmus reagiert flexibler auf Belastung.
Der Aufenthalt in der Natur verbessert die Konzentration und hebt die Stimmung. Wir kreieren Kontexte die es den Eltern und Minderjährigen ermöglichen eine positiv erlebte Beziehung zur Natur zu entwickeln. Intensiv und bedeutsam erlebte Natur-Erfahrungen können sich längerfristig zu einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ entwickeln, wenn eigenständige Beziehungen zur natürlichen Umwelt aufgebaut werden.

 

Pädagogischer Standpunkt 

„Die geänderten gesellschaftlichen Verhältnisse machen eine neue Erziehung erforderlich, die vor allem durch eine neue Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind gekennzeichnet ist.“ (Omer & Schlippe 2016:9)

Unser Betreuungskonzept namens „Mentoring“ soll an der Gestaltung einer neuen Beziehungskultur mitwirken. Allgemein bezeichnet das Wort Mentor/Mentorin die Rolle von Ratgebern oder erfahrenen Beratern, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen die Entwicklung von Mentees fördern. Die MentorInnen leben gesunde Beziehungsmuster vor und unterstützen die Familien in der Entwicklung derselben.

Angelehnt an Haim Omers Konzept „Neue Autorität und gewaltloser Wiederstand“ erarbeiten wir die Lösung von erzieherischen Problemsituationen auf der Grundlage von neuen Beziehungen (vgl. Omer & Schlippe 2016:11). Die Entwicklung familiärerer Beziehungen erfolgt laut Klaus Schneewind „...über Interaktion und Kommunikation. Dabei schaffen die Beziehungspartner durch wiederholte Interaktionen mehr und mehr eine gemeinsame Beziehungsgeschichte und werden damit zu gemeinsamen Konstrukteuren ihres Beziehungssystems, das sich ständig weiterentwickelt.“ (vgl. Rolf Oerter & Leo Montada 2002:106)

Im Konsens mit dieser Definition verstehen wir Beziehungsaufbau in der Familie sowie die Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt, als Lernprozess in dem es darum geht gesunde Formen der Interaktion und Kommunikation zu erlernen und zu praktizieren. Um diesen Beziehungs-/Lernprozess in Gang zu bringen und zu unterstützen gestalten wir systemorientierte Angebote, welche den Lernbedürfnissen der Eltern und Kinder entgegenkommen und die der Beziehungskultur dienlich sind.

Aus neurowissenschaftlicher Sicht brauchen Lernleistungen bestimmte Voraussetzungen, Erfahrungs- und Gestaltungsräume, die die intrinsische Motivation zum Lernen, Mitdenken und Mitgestalten wecken und stärken.

„Hirngerechte“ Voraussetzungen für gelingende Lernprozesse sind immer dann erfüllt, wenn sie

– „Sinn machen“, d. h. bedeutsam und wichtig für die betreffende Person sind,

– als eigene Erfahrung mit allen Sinnen und unter emotionaler Beteiligung erfahren werden,

– wenn die so gewonnenen Einsichten, Erfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten sich im praktischen Lebensvollzug als nützlich und vorteilhaft, d. h. praktisch anwendbar erweisen.

(vgl. Hüther 2016:157–159)

Um bedeutsame und nachhaltige Lernprozesse zu erreichen schaffen wir für Eltern und Kinder individuelle Angebote, welche die „hirngerechten“ Voraussetzungen bestmöglich erfüllen. Dabei können Natur-, Erlebnis- und Tierpädagogische, Bewegungs- und Ergotherapeutische o.ä. Ansätze und Methoden zum Einsatz kommen.

  

Lehrmethode - Mentoring

Das Mentoring beschäftigt sich damit, wie Menschen von Natur aus lernen und wie man ihnen dabei helfen kann. Wir stellen Kindern Raum und Zeit in der Natur zum eigenen Entdecken und Gestalten zur Verfügung. Gemeinsam mit der Kunst des Fragenstellens, Gruppenerfahrungen, spielerischen Lehrmethoden und weiteren Kernelementen bilden wir unseren Rahmen für nachhaltige Lernerfahrungen. Unsere Teammitglieder sind dafür geschult die natürlichen Rahmenbedingungen zu nutzen, um Entdeckerfreude und Gestaltungslust in Kindern zu entfachen. 

Team Kinder - und Jugendhilfe

Fabio2 KopieFabio Prochaska
Geschäftliche Leitung, Mentor
DanielaMag. Daniela Gschösser
Fachliche Leitung
Johannes GritschMag. Johannes Gritsch
Fachliche Leitung, Mentor
Laura Nachtwind2Laura Perfler
Mentorin, Camps,
AndiFlotterIgel300x300MA Andreas Angerer
Mentor
Patrick HomepagePatrick Leiter
Mentor
Linda M.Sc. Linda Pleyer
Mentorin
Partner LogoBA Thomas Wendlinger
Mentor
ManuelManuel Gwercher
Mentor

 

Weitere Teammitglieder 

Benni Benjamin Huber
Interne Fortbildungen
 StephanStephan Nagel
Ferienlager, Projekte

 

Ein Großes Dankeschön an alle unsere hier nicht erwähnten Mitglieder und Helfer!