Lebens Oart ist ein Tiroler Verein.

Lebens Oart vermittelt Verbindung und Beziehung zu Mensch und Natur.

LebensLeute haben gemeinsam:

Naturverbindung, Einfachheit, Spaß;

Lebens OartLebens Oart

LebensOart bietet Möglichkeiten zum Erleben und Erlernen von Beziehung und Verbindung.

Im Vordergrund stehen Natur-Erfahrung, Handwerk und Bewegungstherapie. Im Hintergrund steht die Entwicklung und Entstehung von „gesunden“ sozialen Organisationsprinzipien. Das Angebot ist darauf ausgerichtet positive Persönlichkeitsanteile zu stärken.

Der Goßteil aller Projekte findet draußen statt. Grundsätzlich gilt als räumliche Richtlinie: Je natürlicher, umso besser. 

Der Verein bietet individuelle 1:1 Betreuung aber auch Gruppenprojekte, die friedliches Miteinander und sozialen Normen erlebbar und verständlich machen. Sie bilden einen Ausgleich zum Alltag und können soziale „Mangelerfahrungen“ kompensieren. 

Am Ende steht die Kompetenz des Kindes/Jugendlichen, mit möglichst vielen sozialen Situationen zurechtzukommen bzw. diese bearbeiten zu können. Dazu gehören z. B. erfolgversprechendes Konfliktverhalten in Gruppen, Arten von Kommunikation, Resilienz in schwierigen Situationen, sozial angemessene Reaktionen in diversen Situationen des alltäglichen Lebens usw.

Durch unser multiprofessionelles Team kann eine breite Palette an Themen und Aktivitäten angeboten werden.

  

Ziel

Beziehung und Verbundenheit zu Mensch, Natur und Selbst.

 

Philosophie

1. Die Erde und alles was auf ihr lebt mit Respekt behandeln.
2. Stets in enger Verbindung mit der Natur bleiben.
3. Respekt vor dem Nächsten und einem Selbst haben.
4. Zusammenarbeiten zum Wohle aller.
5. Helfen und Gütig sein, wo immer dies gebraucht wird.
6. Das Tun, von dem man weiß, das es richtig ist.
7. Körper und Geist sollen sich wohl fühlen.
8. Einen Teil unserer Anstrengung für das höhere Gute verwenden.
9. Zu jeder Zeit ehrlich und wahrheitsliebend sein.
10. Volle Verantwortung für alle unsere Taten übernehmen. 

 

Arbeitsweise - Coyote Mentoring

Vor langer, langer Zeit, vielleicht vor zweihunderttausend Jahren, und an einigen Orten auch heute noch, lehrten indigene Stämme ihre Kinder auf unsichtbare Weise. Die Kinder unserer Vorfahren gingen nicht zur Schule. Die Schule war um sie herum. Natur war ein lebendiger Lehrer. Jedes Kind hatte viele Verwandte um sich herum und jeder Verwandte war ein Mentor. Die Luft war erfüllt von Geschichten, Spielen und Lachen füllten die Tage und Zeremonien der Dankbarkeit waren Teil des normalen Lebens.

Das Coyote Mentoring beschäftigt sich mit dieser Methode der unsichtbaren Schule, wie Menschen - ohne daß es ihnen bewußt ist – sich wieder mit Natur verbinden. Sie werden die Sprache der Pflanzen und Tiere so natürlich aufnehmen, wie jeder von uns seine Muttersprache. Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie sprechen gelernt haben? Wahrscheinlich nicht. Sprache wird die ganze Zeit um uns herum gesprochen und erlaubt uns, mit Worten zu experimentieren, Fehler zu machen, und mit jedem Tag wächst dabei unser Wortschatz.

Mentoring in der Sprache der Natur geschieht genau auf die gleiche Art und Weise. Mit Geschichten, Spielen, Liedern, Ortsnamen, Tiernamen und mehr, dehnen Sie ganz allmählich und unbemerkt die „sprachlichen Grenzen“ ihrer Schülerinnen und Schüler. Die unsichtbare Schule der Natur erweist sich als mehr, als einfach nur effektiv. Es ist auch Spaß, Heilung und in seine Kraft kommen. Wie beim Kojoten, dessen Methoden auf den ersten Blick unorthodox oder gar dumm erscheinen mögen, jedoch am Ende besser funktionieren, als jeder von uns sich hätte erträumen lassen.

 

Pädagogischer Hintergrund 

Wissenschaftler befassen sich seit Jahrzehnten mit der Frage, wie die Natur auf die menschliche Psyche wirkt. Das Forschungsgebiet wurde vielfältigst untersucht, wobei das Ergebnis immer dasselbe war: Die Natur tut dem Menschen gut. Ablesen lässt sich diese Wirkung daran, dass Blutdruck und Puls sinken, ebenso der Kortisolgehalt im Blut und dass der Herzrhythmus flexibler auf Belastung reagiert. All das sind Indikatoren für Entspannung. Der Aufenthalt in der Natur verbessert die Konzentration und hebt die Stimmung. Naturerlebnisse machen sozialer, toleranter und steigern die Frustrationstoleranz. Dabei muss man sich nicht einmal in der Natur aufhalten um ihre Wirkung zu spüren, wie verschiedene Studien1 gezeigt haben. 

Wir ermöglichen Kindern und Jugendlichen ebensolche Naturerlebnisse, um das Familiensystem zu entlasten und durch die neuen Beziehungen zum Umfeld auch die Beziehungskultur zu fördern. Das natürliche Umfeld bildet Ausgleich zum Alltag und hilft dabei destruktive Verhaltensmuster abzulegen bzw. neue, konstruktive Handlungsperspektiven zu erlangen. Die Mentoren versuchen in den Treffen den bestmöglichen Rahmen für nachhaltige Lernerfahrungen zu erreichen, welcher sich an den Grenzen, der Erfahrung und des Wissens der Minderjährigen orientiert. Innerhalb dieses Rahmens sollen die Minderjährigen bestärkt werden, Initiative zu ergreifen und eigene Ideen und Lösungen für sich darstellende Probleme zu finden. 

Mentoren nehmen die Rolle von Beobachtern ein und begleiten bzw. unterstützen die Minderjährigen bei ihrer selbstständigen Lernerfahrung. Sie teilen zwar ihre eigenen Erfahrungen und stärken so das Interesse und die Motivation zur Entwicklung, fordern jedoch keine konkreten Vorgehensweisen oder bestimmte Lösungswege ein. Konsequenzen des eigenen Verhaltens werden direkter erlebt und können zu einprägenden, nachhaltigen Lernerfahrungen führen. Die oftmals rauen Bedingungen erfordern und erleichtern systemisches Denken, welches auf längere Sicht selbstverständlich und übertragbar wird. 

Die Zusammenhänge zwischen Verhalten und dessen Auswirkungen versuchen wir Minderjährigen durch direkte Erfahrungen erleben und begreifen zu lassen. Ökosysteme bieten wertvolle Rollenmodelle für soziale Interaktionen und helfen dabei die Komplexität des Lebens verständlich darzustellen. Mit dem wachsenden Verständnis für das Umfeld, lassen sich gemeinsame Erfahrungen nicht nur auf die Natur im Außen beziehen, sondern auch auf die im Menschen - auf Auswirkungen und Beziehungen zum Umfeld, zum Selbst und zu Mitmenschen. Dadurch werden Lernerfahrungen auch auf andere Lebens- und Arbeitsbereiche außerhalb der direkten Naturerfahrung übertragbar.  

Ein übergreifendes Ziel unseres sozialpädagogischen Konzeptes ist das Entwickeln einer emotionalen Verbundenheit, zwischen Mensch und Mensch, aber auch zwischen Mensch und Natur, um eine Selbstständigkeit im Bezug auf das Sammeln positiver Lernerfahrungen zu fördern und somit auch die Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

Geschäftsleitung


FabioFabio Prochaska Obmann
benjiBenjamin Huber
Obmann Stellv.
  

 

 

 

 

 

 

Fachliche Leitung

AndiFlotterIgel300x300Andreas Angerer MA Erziehungs- und Bildungswissenschaftler, Wildnispädagoge

Johannes GritschMag. Johannes Gritsch Erziehungswissenschaftler, Naturpädagoge

roliDr. Roland Maurmair Buch-Autor, KünstlertomMag. Thomas Schwarz PsychologeDaniela GschösserMag. Daniela Gschösser ErziehungswissenschaftlerinPartner LogoDr. Andrä Steixner Psychologe 

Supervision

Engelbert Dr. Engelbert Winkler Psychologe - Kooperative Familienberatung Wörgl

 Mentoren Team

FabioFabio Prochaska
LebensTrainer, Psychosozialer Mentor, Natur- und Wildnistrainer,
benjiBenjamin Huber
LebensTrainer, Psychosozialer Mentor, Natur- und Wildnistrainer, Tischler, Spengler
Laura Nachtwind2Laura Perfler
Snowboard-Profi, Reit-Trainerin, Natur & Wildnis-Trainerin,
SimidreaStephan Nagel
Physiotherapeut, Bergwanderführer, Natur- und Wildnistrainer
Cri LindiChristian Lindenthaler
Nativer Handwerker, Messerbauer, Natur & Wildnis-Trainer
Heinz ZinkeIng. Heinz Zinke
LebensOart Vertreter Österreich Ost, Psychosozialer Mentor, Peer Berater & Trainer
AndiFlotterIgel300x300Andreas Angerer MA Erziehungs- und Bildungswissenschaftler, Wildnispädagoge
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterstützer

Christina Ladstätter 

Mutter, Gemüsebäurin, Hoola Hoop Trainerin

Peter Rogen

Handwerker, 

Jakob Knoflach

Junior-Mentor

Johann Pfister

Vater, Installateur

Alexa Schett

Mutter, Krankenschwester 

Patrick Leiter

Natur & Wildnis-Trainer, psychosozialer Mentor, Landschaftsgärtner

Manuel Gwercher

Sozialbetreuer für Familienarbeit, Behindertenarbeit und Pflegehilfe